HSG Hochheim/Wicker

Turngemeinde Hochheim am Main 1845 e.V. / Turnverein Wicker 1848 e.V.

Damen durch Quotientenregel Meister      Zwei Spiele innerhalb von 30 Stunden      Damen verlieren Spitzenspiel in Sulzbach 17:21      Erste Herren Siegen mit Wermutstropfen       Eintracht Bezwinger - Knapper Heimsieg der Damen      Kantersieg im Derby      Doppelsieg am Doppelspieltag      Mit Jakob Kiedrowicz erneut ein HoWi-Talent zur Sichtung der Jugend-Nationalmannschaft eingeladen     

Herren1 / Landesliga Hessen Mitte

26.10.2013

HSG Wettenberg – HSG Hochheim/Wicker 31:21 (13:11)

(oan) Ihre bislang schmerzvollste Saisonniederlage musste die Landesliga-Mannschaft der HSG Hochheim/Wicker beim neben Dotzheim zweiten Absteiger aus der eingleisigen Oberliga Hessen, der HSG Wettenberg, hinnehmen.

Am bislang schmerzvollsten war die überdeutliche 21:31-Schlappe deshalb, weil die Schützlinge von Olaf Anthes und Josef Kossler bis zur 25. Minute bei eigener und völlig verdienter 10:8-Führung das bis dato leicht bessere Team waren und ziemlich nahtlos an ihren gelungenen Auftritt beim Derbysieg in Eddersheim vor Wochenfrist (26:24) anknüpften.

Dann jedoch sollten zwei 5:1-Läufe der schlecht in die Saison gestarteten Mittelhessen folgen, die die Gäste binnen fünf Minuten vor und sieben Minuten nach der Halbzeit unwiderruflich auf die Verliererstraße brachten. Waren es vor dem Seitenwechsel noch die verpassten Chancen von Ho/Wi, die Führung auszubauen, um stattdessen leichte Gegentore und den Verlust des kostbaren Vorsprungs zu kassieren, so führte die Aufgabe des angriffstaktischen Konzepts, welches – da noch diszipliniert durchgezogen und zu Ende gespielt – in den ersten 25 Minuten sehr gut aufgegangen war, in den ersten Minuten des zweiten Durchgangs zu einer kompletten Wende in der Partie, indem die bis unter die Haarspitzen motivierten Gastgeber, die in der Vorsaison mit sage und schreibe elf Siegen und insgesamt 23 Punkten aus der Oberliga Hessen abgestiegen waren, zu sehr einfachen Toren und einer 18:12-Führung in der 38. Minute kamen.

Wettenberg, das bereits nach dem zweiten Spieltag seinen Trainer entlassen hatte und seinem Gegner in körperlicher Hinsicht klar überlegen war, hatte nun richtig Schwung aufgenommen, bedankte sich für das Angebot zum Befreiungsschlag nach sehr mäßigen 4:8 Startpunkten und schraubte das Ergebnis gegen die ab der 50. Minute beim Stande von 26:18 resignierenden Gäste noch ein wenig in die Höhe.

Ho/Wi: Michel (1.-38. Min.), Rebentisch (39.-48. Min.); Wenzel (1), Kossler (1), Petry, Berger (5), Muschiol (2), Daudert (2), Weilbächer (2), Fuchs (1), Steinmeier (5/1), Henkelmann (1/1), Binder (1). (Beste Spieler fett gedruckt.)

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