HSG Hochheim/Wicker

Turngemeinde Hochheim am Main 1845 e.V. / Turnverein Wicker 1848 e.V.

Nach durchwachsener Leistung keine Punkte im Topspiel      Souveräner Sieg der C-Jugend in Südhessen      Erste Saisonniederlage für die B-Jugend der HSG Hochheim/Wicker      B-Jugend Spitzenspiel gegen HSG Hanau      HSG Damen: Zweites Spiel, zweiter Sieg      Endlich positives Ergebnis gegen Angstgegner      Herren 2 mit Derby-Sieg in Eddersheim      Kantersieg der Herren 1     

Damen / Bezirksliga A Wiesbaden/Frankfurt

06.10.2013

FSG Sulzb./Steinb./Kronb. - HSG Hochheim/Wicker 19:20 (10:7)

(IvA) Alle guten Dinge sind drei: Die HSG-Damen konnten am Sonntag ihren dritten Sieg in der noch jungen Saison verbuchen. Bei der FSG Stein./Kron./Sulz. setzten sie sich mit 19:20 durch. Die HSG befindet sich damit weiterhin im Aufwärtstrend. Die Punkte konnten allerdings erst in der zweiten Halbzeit gesichert werden, nachdem die Mädels in den ersten 30 Minuten eine desolate Leistung zeigten.

In Durchgang eins war es die Heimmannschaft, die sich die Fehler auf HSG-Seite zu Nutze machte. Fehlende Absprachen in der Abwehr und leichtfertig vergebene Chancen führten zu einer Führung von 5:1 (10.) für die Gastgeberinnen. Schlussfrau Yvonne Barz konnte einen höheren Rückstand verhindern. Nach einer Manndeckung gegen Caro Fassoth stellte Trainer M. Erbe die Mannschaft um, was direkt Erfolg zeigte. Die Damen der HSG kamen auf 6:5 (19.) wieder ins Spiel zurück. Doch dann agierte die Abwehr wieder zu passiv und der Angriff verlor mehrmals durch ein ungeduldiges Spiel den Ball. Folglich stand es bald 10:5 (28.) für die FSG. In einer Auszeit der Heimmannschaft hatte Trainer Markus Erbe keine Muse der Mannschaft eine Ansage zu machen. Viel zu wütend war er über die gezeigt Leistung. Dagi Scheiber übernahm die Wortführung mit motivierenden Worten, und die Mädels konnten auf 10:7 bis zur Halbzeit verkürzen.

In der Kabine gab es eine sachliche und ruhige Ansage, um in der zweiten Halbzeit wieder das Gesicht zu zeigen, was man von den Weinstädterinnen kennt. Es entwickelte sich eine zerfahrene Partie, in der die HSG-Damen ihre Überzahl (35.) nicht nutzte und Chancen vergaben. Dennoch blieben die Gäste am Drücker und kamen eine Viertelstunde vor Schluss erstmals zu einer Führung von 16:15. Erneut war es Julia Mohr die einnetzte und die Hoffnung auf eine Wende aufkeimen ließ (46.). Die Kräfte auf Seite der FSG schwanden was die HSG zur zweiten Welle nutzte, die aber oftmals kläglich vergeben wurden. So wurde das Spiel bis zum 19:19 spannend gehalten. 30 Sekunden vor Schluss nahm Trainer M. Erbe die Auszeit. Er gab einen Spielzug vor, der zum gewünschten Ergebnis führte: ein Siebenmeter für die HSG, den Julia Mohr zum 19:20 im Tor unterbringen konnte. Der letzte Angriff der FSG konnte von den Weinstädterinnen abgefangen werden.

So ging die HSG Hochheim/Wicker mit 19:20 als Sieger vom Platz.

Markus Erbe:

„Nach desolater Leistung gewonnen, lautet das Fazit. Einige können nicht mit Druck umgehen und sind hoffentlich auf den Boden der Tatsachen zurückgekommen. Im Training beginnt das nächste Spiel, dass sollte einigen mal deutlich werden. Die Heimmannschaft hätte einen Punkt verdient gehabt. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Spielen ein anderes Gesicht zeigen können.“

Es spielten:

Yvonne Barz (1.-30., 7 gehaltene Bälle), Irina von Auer (31.-60., 10 gehaltene Bälle);

Julia Mohr 5/2, Caro Fassoth 4,  Marina Luley 4/3, Tamara Paul 2, Sarah Studer 2, Sabine Klinsmann 2, Tessa Vorlaufer 1, Rebecca Barthenheier , Dagmar Scheiber ,  Sabrina Lohfink (n.e), Julia Kellner (n.e)

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok