HSG Hochheim/Wicker

Turngemeinde Hochheim am Main 1845 e.V. / Turnverein Wicker 1848 e.V.

Nach durchwachsener Leistung keine Punkte im Topspiel      Souveräner Sieg der C-Jugend in Südhessen      Erste Saisonniederlage für die B-Jugend der HSG Hochheim/Wicker      B-Jugend Spitzenspiel gegen HSG Hanau      HSG Damen: Zweites Spiel, zweiter Sieg      Endlich positives Ergebnis gegen Angstgegner      Herren 2 mit Derby-Sieg in Eddersheim      Kantersieg der Herren 1     

Damen / Bezirksliga A Wiesbaden/Frankfurt

03.10.2013

HSG Hochheim/Wicker - TuS Nordenstadt II         22:22 (11:6)

(IvA) Die Damen der HSG begannen in der englischen Woche die Partie sehr nervös. Die Gäste aus Nordenstadt brauchten ebenfalls ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden. So war es kein Wunder, dass es nach fünf Minuten erst 1:1 stand.

Dann aber wurden die Mannschaften wach und es begann eine wahre Abwehrschlacht auf beiden Seiten. Beim Stand von 5:4 (12.) für die HSG beorderte Trainer Markus Erbe Caro Fassoth auf eine Manndeckung gegen die starke Rückraumspielerin der Gäste. Es zeigte seine Wirkung. Nordenstadt fand nicht mehr richtig ins Spiel und die HSG Damen nahmen mit einem tollen Lauf nun Fahrt auf. Auch im Konterspiel wussten die Mädels den Gegner zu beherrschen. Bis zur Halbzeit stand ein 11:6 auf der Tafel.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich das gleiche Bild: die Weinstädterinnen waren hellwach und gingen weiter mit 14:9 (37.) in Führung. Was nun folgte war nicht nachvollziehbar. Die Gäste aus Nordenstadt kamen Tor um Tor wieder ins Spiel zurück. Nichts mehr klappte bei der HSG, Fehlpässe wurden produziert und Torchancen leichtfertig vergeben.

Es kam, wie es kommen musste. Die Nordenstädterinnen gingen mit 17:18 (50.) in Führung. Es wurde noch schlimmer als sie mit 19:22 (55.) davon gezogen waren. Keiner in der Halle hätte noch einen Pfifferling auf die Damen gesetzt. Trainer Markus Erbe setzte alles auf eine Karte und stellte auf offene Manndeckung um. Was in den folgenden Minuten passierte war fernsehreif. Die HSG kam auf 20:22 ran und der Gegner vergab seine freien Chancen. Die HSG-Mädels konnten mit zwei schnellen Toren zum 22:22 (59:12) ausgleichen. Der letzte Angriff der Gäste fand keinen Abschluss und es  kam es kurz vor Schluss (59:54) noch zu einem Freiwurf. Es war mucksmäuschenstill in der Halle, alle hielten den Atem an als Nordenstadt einen Block stellte. Dieser konnte pariert werden, die HSG-Mädels hatten sich in einem nervenaufreibenden Spiel einen Punkt gegen den nun Tabellenersten TuS Nordenstadt II geholt.

Markus Erbe:

„Meine Co-Trainerin Katja Grützbach und ich wussten nicht, ob wir uns über den Punkt freuen oder darüber ärgern sollten, dass wir einen verschenkt haben. Die Mannschaft spielte größtenteils eine gute Partie. Aber ich kann im Moment nicht nachvollziehen, wie wir so einbrechen konnten. Keiner wollte Verantwortung übernehmen, die Ideen fehlten. Dabei haben wir in den letzten Trainingseinheiten extrem viel für den Spielaufbau trainiert. Die Körpersprache zum Schluss und die konditionelle Verfassung retteten uns wenigstens einen Punkt. Die Moral war da.“

 

Es spielten:

Yvonne Barz (1.-30., 4 gehaltene Bälle), Irina von Auer (31.-60., 7 gehaltene Bälle),

Marina Luley 9/4, Tamara Paul 4, Sabine Klinsmann 2, Julia Mohr 2, Caro Fassoth 2,  Rebecca Barthenheier 2, Tessa Vorläufer 1, Dagmar Scheiber ,  Sarah Studer ,  Sabrina Lohfink, Irena Primorac (n.e.)

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